Seit mehr als fünf Jahrzehnten arbeitet Susanne an der Schnittstelle von Wissenschaft und Menschlichkeit. Gemeinsam mit Kindern, Familien und Fachpersonen setzt sie sich dafür ein, die grundlegendsten Funktionen des Lebens wiederherzustellen: Atmen, Stimme, Sprechen, Schlucken und Lebensqualität.
Ihre Laufbahn begann 1968 als Lehrerin, ab 1973 als Logopädin und ab1975 als Sonderschullehrerin . Sie erkannte, dass nachhaltige Entwicklung und Heilung weit mehr erfordern als fachliche Techniken: Wissen, Präsenz, Intuition und ein tiefes Verständnis für den ganzen Menschen. Als langjährige Leiterin des kantonalen Logopädische Dienstes und als eine der ersten Logopädinnen der Schweiz in den 1980er- und 1990er-Jahren, gestärkt durch internationale Kooperationen in den Folgejahren, ihre logopädische Tätigkeit am Universitätsspital Basel, und ihrer jahrelan-gen Erfahrung in der eigenen Praxis, ihre Vortrags- und Unterrichtstätigkeit in Europa und Drittweltländern, die Entwicklung des Therapiekonzeptes k-o-s-t , Fachartikel und Mitarbeit an Fachbüchern, setzte sie wesentliche Impulse in der Logopädie.
Susanne wurde zu einer Pionierin in der Behandlung orofazialer Funktionsstörungen und kraniofazialer Fehlbildungen.
Im Jahr 2011 verlieh ihr die Medizinische Fakultät der Universität Basel die Ehrendoktorwürde – als Anerkennung ihres Lebenswerkes, ihres Engagements für Patient:innen auch in der dritten Welt, ihrer wissenschaftlichen Beiträge, für die konsequente interdisziplinäre Berufsausrichtung .Susannes Wirken steht für die Verbindung von wissenschaftlichem Verständnis, therapeutischer Kompetenz und menschlicher Zugewandtheit